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beata sievi

Beata Sievi, Bild: Ewald Vorberg

Seit zwei Jahren organisiere ich kulturelle Veranstaltungen zum Thema Liebe und Eros.

Das detaillierte Programm sehen Sie unter diesem Link.

Die nächste Veranstaltung : Freitag 24. August 2018, 19 Uhr – „Von sexuellen Freiheit zur Selbstbestimmung – eine Bestandesaufnahme“ – Lesung mit dem Duo In flagranti für Frauen
Ist es möglich als Frau von heute in Liebesbeziehungen und in der Sinnlichkeit nicht nur frei sondern auch selbstbestimmt zu leben? Wie oft bilden wir uns ein, eine Entscheidung selbst getroffen zu haben – und richteten uns in Wirklichkeit doch nach den Erwartungen der Gessellschaft? Was geschah mit den Visionnen der ersten Feministinnen und ihren Nachfolgerinnen aus der zeit der sexuellen Revolution der 60-er Jahre? Ist die sexuelle Emanzipation im privaten Bereich heute wirklich vollendet?
Das Duo In flagranti – Julia Knapp und Beata Sievi – lädt ein zu einem Abend mit Kurzlesungen aus brillianten philosophischen Texten und einer anschliessenden Diskussionesrunde über die sexuelle Selbstbestimmung der heutigen Frau, die sich zwischen Freiheit und tradierten Verhaltensnormen bewegt.

Eintritt CHF 55 inkl. ein Glass Prosecco, Kafe und Kuchen. Anmeldung: atelier@entrenous.ch bis 20. Juli 2018

Samstag, 27. Oktober 2018 um 17.00 – „Lust und Freiheit – menschliche Sexualität zwischen Natur und Kultur“ – Salon mit dem Vortrag von Beata Sievi

Sexuelle Empfindungen hängen mit der Befriedigung grundlegender menschlicher Bedürfnisse zusammen. Im Gegensatz zur historischen Sichtweise wird Sexualität heute nicht mehr als unkontrollierbarer Primärtrieb verstanden, sondern als ein Element der komplexen Emotions- und Motivationssysteme. Die neueste Forschung beweist, dass beide Geschlechter über gleich starkes sexuelles Potenzial verfügen. Die Fähigkeit, dieses zu kontrollieren und entfalten, hängt von den Normen ab, die unsere Kultur für beide Geschlechter stets unterschiedlich definierte. Die letzten Jahrzehnte haben eine Toleranz gegenüber den meisten sexuellen Praktiken mit sich gebracht. Selbst die letzte Bastion der christlichen Lehre, die monogame Ehe, darf heute in Frage gestellt werden. Trotz zahlreichen kulturellen Umbrüchen bleibt aber die Degradierung der Frau zum minderwertigen Geschlecht immer noch ein wesentliches Merkmal unserer Zivilisation.
Der Vortrag von Beata Sievi, der durch korrespondierende visuelle Darstellungen unterstützt wird, zeigt auf wie Religion, Rechtsstaat und Wissenschaft in der Geschichte der Zivilisation von Antike bis heute unseren Umgang mit der Sexualität geprägt haben.

Eintritt CHF 55 / 65 inkl. Proseccco, Aperogebäck, Cafe und Kuchen. Anmeldung: atelier@entrenous.ch

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