Kategorie: Couture

Kimono-Kunst und japanische Literatur

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Bild Liliane Eberle

Meine Faszination mit der japanischen Kultur besteht seit meiner Jungend und wurde durch die Romane des japanischen Schriftstellers und Nobelpreisträgers Yasunari Kawabata geweckt, die ich in der Bibliothek meiner Pflegemutter fand. Die geheimnisvollen Titel wie „Schneeland“ , „Tausend Kraniche“ und „Die Stimme des Berges“ oder „Die schlafenden Schönen“ weckten meine Neugierde und ich erlag schnell der Magie altjapanischer Traditionen und Mythen und Kawabatas origineller Sprache. Seine Dialoge verstummen oft nach Andeutungen, Bildfolgen sind gleichsam musikalisch komponiert. Seine Protagonisten sind meistens durch tiefe Emotionen der Liebessehnsucht und Trauer bewegt, doch bleibt ihr inneres Leben verborgenen und drückt sich höchstens symbolisch aus – im Muster des getragenen Kimonos oder in einer Teeschale, die man als Geschenk der geliebten Person überbringt.

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Polnische Übersetzungen japanischer Litaratur

Um meiner langjähriger Faszination mit der japanischen Kultur Rechnung zu tragen, habe ich 2005 für mich ein traditionelles japanisches Kostüm angefertigt, das aus einem festlichen Kimono, einem Unterkimono (nagajuban) und einem Obi besteht. Der Kimono wurde von mir, gemäss der japanischen Tradition, von Hand genäht, wobei die gesamte Kreation mehr als 50 Stunden Arbeit benötigte. Während ich in der Form und beim Wahl der Accessoires der japanischen Tradition verpflichtet blieb – und für meinen Kimono den Furisode Still wählte – war es mir von Anfang an klar, dass ich beim Auswahl des Stoffes eine Liaison mit den Europäischen  Muster-Optik anstrebe. Aus diesem Grund habe ich mich für einen Seidensatin mit Mohnblumen-Muster von Fabric Frontline in Zürich entschieden.

Kimono-Anfertigung, Beata Sievi, Bild: Liliane Eberle 2005
Kimono-Anfertigung, Beata Sievi, Bild: Liliane Eberle 2005
Kimono-Anfertigung, Beata Sievi, Bild: Liliane Eberle 2005
Kimono-Anfertigung, Beata Sievi, Bild: Liliane Eberle 2005
Kimono-Anfertigung, Beata Sievi, Bild: Liliane Eberle 2005
Kimono-Anfertigung, Beata Sievi, Bild: Liliane Eberle 2005
Kimono-Anfertigung, Furisode – Kimonoärmel, Beata Sievi, Bild: Liliane Eberle 2005

Das Ankleiden und Tragen eines Kimonos ist eine Kunst, in der ich mich von einer japanischen Kimonomeisterin unterrichten lies. Auch die meisten japanischen Frauen wären nicht in der Lage, ohne weitere Hilfe einen Kimono korrekt anzuziehen. Die typische Ausstattung für Frauen umfasst normalerweise zwölf oder mehr einzelne Stücke, die jeweils auf eine bestimmte Weise angelegt werden müssen. Es gibt daher noch immer professionelle Kimono-Anlegegehilfen, die man vor allem für besondere Anlässe zur Unterstützung anstellen kann.

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Nagajuban, Kimono-Anziehen, Beata Sievi, Bild: Liliane Eberle 2005
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Anziehen eines Kimonos, Bild: Liliane Eberle
Anziehen eines Kimonos, Bild: Liliane Eberle
Anziehen eines Kimonos, Bild: Liliane Eberle
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Anziehen eines Kimonos, Bild: Liliane Eberle
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Anziehen eines Kimonos, Bild: Liliane Eberle
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Kimono von Beata Sievi, festlich gebundener Obi

Während eines Gala Dinners mit den Geishas aus Kyoto im japanischen Restaurant Hasenberg hatte ich eine Gelegenheit, mein Kimono zum ersten mal zu tragen. Ein ganz besonderes Erlebnis war auch die persönliche Begegnung mit den Geishas, die mir erlaubt haben ihnen beim Anziehen ihren festlichen Kimonos zuzuschauen.

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Geishas ziehen die Kimonos an, Bild: Liliane Eberle
Geishas ziehen die Kimonos an, Bild: Liliane Eberle
Geishas ziehen die Kimonos an, Bild: Liliane Eberle
Geishas ziehen die Kimonos an, Bild: Liliane Eberle
Kopfschmuck einer Maiko, Bild: Liliane Eberle
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Maiko beim Anziehen eines Kimonos, Bild: Liliane Eberle
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Maiko, Tanz mit den Fächern, Bild: Liliane Eberle
Geisha, Tanz mit den Fächern, Bild: Liliane Eberle

Der Auftritt der beiden Geishas umfasste Schamisen-Spiel, Fächerspiel und Tanz und war von grosser Anmut gekennzeichnet. Die Geishas haben mich nach der Vorführung auf die Bühne geholt, mein Kimono bewundert und anschliessend wurde ich in das Fächerspiel und einige Tanzbewegungen eingeführt.

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Beata Sievi und eine japanische Maiko, Bild Liliane Eberle
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Begegnung von Beata Sievi mit einer Geisha, Bild: Liliane Eberle
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Beata Sievi in ihrem handgefertigten Kimono: Bild Liliane Eberle

2005 hatte ich zudem eine Gelegenheit ein männliches, japanisch inspiriertes, Kostüm im Auftrag eines Kunden anzufertigen. Das Kostüm bestand aus Hakama-Hose, einem seidenen Haori und einem Herren-Korsett aus Seidensatin. Die Kreation wurde durch die asiatischen Krieger-Gewänder inspiriert. In der Mitte des Korsetts war ein antikes asiatisches Bronze-Amulett mit erotischen Motiven angebracht. Auf die Innenseite des Korsetts habe ich die Reproduktionen von Shungas – den japanischen Holzschnitten aus dem 17 Jh. – gedruckt.

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Herrenkorsett „Voyage a Yoshiwara“ Beata Sievi Corset Artist
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Herrenkorsett „Voyage a Yoshiwara“ Beata Sievi Corset Artist
Herrenkorsett "Voyage a Yoshiwara" Beata Sievi Corset Artist
Herrenkorsett „Voyage a Yoshiwara“ Beata Sievi Corset Artist

« Le chevet lui-même,
Ne sachant rien, se taira :
Ce doux entretien,
Monsieur, tenez-le secret,
Songe d’une nuit de printemps. »

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Damit auch meine literarischen Inspirationen in mein kreatives Schaffen eingebunden werden, habe ich 2006 im Atelier „entre nous“ für meinen Kundenkreis eine Soirée veranstaltet, die neben der Kimono und Schamisen Vorführung auch eine Lesung mit dem Schauspieler Gilles Tschudi aus dem Roman „Die schlafenden Schönen“ umfasste. Es war eine Fantasiereise nach Japan, die allen Beteiligten lange in Erinnerung blieb.

Am 29. Februar 2020 möchte ich das Thema in meinem Salon für Philosophie und Beziehungskultur wieder aufnehmen. Mein Gastsprecher ist Thomas Blubacher.

Samstag, 29. Februar 2020, 17 Uhr – „Die schlafenden Schönen“ – Thomas Blubacher liest aus dem Roman von Yasunari Kawabata, Moderation und Kimonovorführung – Beata Sievi.

Ort: Beata Sievi`s Salon Bibliothek, Winterthur. Eintritt CHF 65 ( inkl. Sushi, Sake). Anmeldung: salon@beatasievi.ch. Anmeldeschluss 15.12.2019 Weitere Informationen über diese Veranstaltungen finden Sie unter diesem Link.

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Über den Sinn für das Schöne und die Exzellenz

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Spitzenbustier angefertigt unter der Anleitung von Beata Sievi Corset Artist 2019

Auch wenn ich derzeit keine Spitzenkorsetts anfertige, vermittele ich weiterhin das Wissen über die hochwertige Verarbeitung und perfekte Passform an interessierte Fachpersonen. Vor wenigen Tagen stellte sich eine erfahrene und talentierte  Damenschneiderin aus Deutschland der Herausforderung der Anfertigung eines Spitzenbustiers unter meiner Anleitung. In den drei Tagen, an denen wir zusammen arbeiteten, erzählte sie mir von ihrer grossen Sehnsucht nach den traditionellen Standards der Schönheit und Perfektion in unserem Kunsthandwerk. Obwohl sie sehr erfahren ist und die beste Nähtechnik beherrscht, durfte sie diese – als Angestellte in einem angesehenen Couture Atelier – nicht anwenden. Der finanzielle Druck zwang die Leitung des Ateliers zu Sparmassnahmen und es wurde allen Angestellten eine minderwertige Verarbeitung nahegelegt. Die lebenserfahrene und begeisterungsfähige Couturiere blühte im Verlaufe meines Kurses auf und erfreute sich über die Arbeit mit der kostbaren St.Galler Spitze von Forster Rohner und über jedes handgefertigte Detail.

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Spitzenbustier Anfertigung – Kurs von Beata Sievi Corset Artist 2019
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Spitzenbusier-Anfertigung, Kurs von Beata Sievi Corset Artist 2019
Spitzenkorsett Nähen
Spitzenbustier Musterstück angefertigt unter der Anleitung von Beata Sievi während des Kurses

„Schönheit – sagt der englische Philosoph Roger Scruton in seinem Film „Why Beauty matters?“stellt ein realer und universaler Wert dar, der in unserer rationellen Natur gründet. Der Sinn für Schönheit spielt eine unersetzliche Rolle in der Gestaltung des menschlichen Lebens und unserer Welt.“ In der individuellen Wahrnehmung besitzt das Schöne stets eine überzeugende Kraft, der wir uns nicht entziehen können. „Es spricht zu uns direkt wie die Stimme eines intimen Freundes. Wenn es Menschen gibt, die der Schönheit gegenüber gleichgültig sind, so ist es sicherlich weil ihnen das Wahrnehmungs-Sensorium dafür fehlt.“ Diese Hypothese von Scruton vermag den Schmerz erklären, den eine Person empfinden muss, wenn sie den tief verankerten Standards der Schönheit in ihrer kunsthandwerklichen Arbeit nicht folgen darf.

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Spitzenbustier 2007, Model Barbara

Wenn ich auf die zwanzig Jahre meiner Arbeit als Corsetiére zurückblicke, bin ich dankbar, dass ich mich zu keinen ästhetischen Kompromissen durch Sachzwänge verleiten liess. Es ist für mich auch nicht überraschend, dass bei mir die Liebe zu Schönheit auch in einem Persönlichkeits-Test, dem ich mich im Rahmen der neuen beruflichen Orientierung unterzogen habe, im obersten Rang erschien. Prof. Martin Seligman, der mit seiner Zusammenstellung der 24 Tugenden, die ein glückliches Leben ermöglichen, die Grundlagen zu diesem Test lieferte, betrachtet die Sensibilität für das Schöne und die Exzellenz als eine Stärke, die uns einer höheren Macht näherbringt und Sinn stiftet.  Doch ist es vielen, die meine Arbeit und die ästhetische Kompromisslosigkeit bewundern, nicht bewusst, dass meine Tätigkeit in finanzieller Hinsicht stets ein Balanceakt war, der sehr viel Kraft erforderte. Der Sinn für das Schöne an die erste Stelle zu setzen bedeutet oft, in anderen Bereichen Kompromisse hinzunehmen.

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Spitzenbustier angefertigt von Beata Sievi, Model Barbara 2007

Seit einigen Monaten bin ich im sozialen Bereich tätig und versuche das Handwerk, Kreativität und Ästhetik mit den psychologischen Themen zu verbinden. Meine Eindrücke, die ich in verschiedenen Institutionen gewinnen konnte, sind vielfältig. Sie reichen von den Begegnungen mit wahren Kunstwerken und Objekten, die sowohl den Herstellenden als auch den Betrachtern – selbst mitten in grossen Lebenskrisen – Freude bereiten, bis zum vollkommenen Verzicht auf das Ästhetische zu Gunsten reiner Funktionalität. Im letzteren Fall wird nur ein Ding hergestellt und nicht kreiert. Der Mensch wird zu einem Objekt, das beschäftigt werden muss, ohne die Möglichkeit zu haben, auf die Gestaltung der von ihm gefertigten Produkte Einfluss zu nehmen.

In vielen sozialen Einrichtungen werden insbesondere die mit Weiblichkeit assoziierten textilen Arbeiten nachlässig behandelt, während für die Holz- und Metallarbeiten, die meistens an Männer delegiert werden, stets höhere Qualitätsstandards gelten. In diesem Zusammenhang wurde ich einmal mit der Behauptung konfrontiert, dass das Ansehen der Schönheit und Qualität der textilen Produkte die Teilnehmer*innen unter Druck setzen würde, weshalb man auf die ästhetischen Aspekte in diesen Arbeiten lieber verzichte.

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Goethe, Farbenkreis zur Symbolisierung des menschlichen Geistes- und Seelenlebens,1809

Diese Haltung widerspricht den bereits lange bekannten neurobiologischen Erkenntnissen, dass das Schönheitsempfinden mit der Aktivierung des genannten „Belohnungssystem“ zusammenhängt, zu dem sowohl der Nucleus accumbens sowie der entwicklungsgeschichtlich jüngere orbitofrontale Cortex gehört, der generell bei Entscheidungs- und Urteilsprozessen eine wichtige Rolle spielt und somit auch die Motivation beeinflusst. Neulich befasst sich die Neuroästhetik mit den Fragen nach den Zusammenhängen zwischen der Wahrnehmung der Schönheit und den entsprechenden  Hirnaktivitäten. Die neuesten Forschungsergebnisse, die durch Neurobiologen aus dem Max Planck Institut für empirische Ästhetik in Frankfurt am Mein vorgelegt wurden zeigen, dass wir beim betrachten von schönen Dingen – so die Ergebnisse der Bildgebenden Studie –  angenehme Zustände erleben, weil dabei auch das so genannte Ruhezustand-Netzwerk im Gehirn aktiv wird. Was genau uns berührt, ob Natur, Kunst, Bauwerk oder Handwerk spielt dabei keine Rolle. Das Team vermutet sogar, dass es einen universellen Code für ästhetisch schönes Erleben geben könnte.

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Handtasche mit St.Galler Stickerei angefertigt in reiner Handarbeit in einer sozialpädagogischen Institution unter der Anleitung von Beata Sievi

Auch wenn es noch eine Weile dauern wird, bis ich auch auf diesem Gebiet meine eigene Visionen verwirklichen kann,  bin ich überzeugt, dass sich meine Liebe zum Handwerk und mein soziales Anliegen fruchtbar verbinden lassen. In der Zwischenzeit stehen allen Interessierten die Privatkurse im Korsett-Handwerk und Besuche in meinem Korsett-Kabinett offen und ich freue mich, wenn es mir gelingt, neben neuen beruflichen Verpflichtungen in der Arbeitsagogik, gelegentlich in die Welt der Korsetterie und Schönheit vorbehaltlos einzutauchen.

Spitzen Bustier Seduction parisienne
Spitzenbustier Seduction Parisienne, prét-à-porter, Preis auf Anfrage.

 

 

 

Ein neues Boudoir Korsett oder vom Reiz der Schönheit

Boudoir Korsett by Beata Sievi Corset Artist, Photography: Ewald Vorberg, Model: Olga Kaminska
Boudoir-corset by Beata Sievi Corset Artist, Photograph: Ewald Vorberg, Model: Olga Kaminska

Die neuste Forschung weist darauf hin, dass wir uns darüber täuschen, was uns wirklich beim anderen Geschlecht anzieht. Als Hauptgründe für den Vorgang des Sich-Verliebens werden  physische Attraktivität, gefolgt von der eigenen Ähnlichkeit mit der anderen Person genannt. Psychologe und Kommunikation-Forscher Steve Duck ging davon aus, dass die Qualität der Konversation ebenfalls ein möglicher Prädiktor von romantischer Anziehung sein könne, allerdings liess sich diese Vermutung experimentell nicht bestätigen, weder bei Männern noch bei Frauen. Somit scheint es bewiesen zu sein, dass es nicht unbedingt der Geist und der Charakter eines Menschen sind, die uns am stärksten einnehmen, was eine Denkerin und berühmte Saloniere des 17 Jh. Ninon Lenclos bereits 1660 feststellte.

Boudoir Korsett by Beata Sievi Corset Artist, Photography: Ewald Vorberg, Model: Olga Kaminska
Boudoir Korsett Beata Sievi Corset Artist, Photograph: Ewald Vorberg, Model: Olga Kaminska

„Was ist die Bestimmung der Frauen? Was verlangt der Mann von ihnen? Es ist unrecht, die Frauen der Eitelkeit und der Leichtfertigkeit zu beschuldigen, weil sie so viel Wert auf die Schönheit legen, tun sie es doch nur, um dem Manne zu gefallen und ihn glücklich zu machen! Ist es nicht wirklich der Reiz unseres Umganges, die Zartheit unserer Sitten, denen der Mann die schönsten Freuden, sein ganzes Glück verdankt? Seien Sie ehrlich! Würden die Wissenschaften, der Ehrgeiz, würde die Tapferkeit, selbst die Freundschaft, von der Sie so viel Wesens machen, allein genügen, um Sie glücklich zu machen? Ganz gewiss nicht. All dies vermöchte nicht, Sie das langweilige Einerlei des Lebens vergessen zu machen, das so erdrückend ist, und Sie würden tief zu beklagen sein.“

Boudoir Korsett by Beata Sievi Corset Artist, Photography: Ewald Vorberg, Model: Olga Kaminska
Boudoir Korsett Beata Sievi Corset Artist, Photograph: Ewald Vorberg, Model: Olga Kaminska

 

„Es ist das Amt der Frauen, diese tödliche Langeweile durch ihre pikante Heiterkeit, durch die fröhliche Grazie ihres Verkehrs mit Euch, zu zerstreuen. Nur durch den Umgang mit den Frauen werden Sie jene köstliche ausgelassene Freude, das liebenswürdige Delirium und jene geistige Trunkenheit kennen lernen, die Sie das Alltagsleben vergessen macht und die ganz mit dem Gefühle erfüllt, glücklich zu sein.“

„Kommen wir zum Schlusse. Wenn es wahr ist, dass Sie das Glück Ihres Herzens nur den liebenswürdigen Eigenschaften der Frauen verdanken – und daran ist wohl nicht zu zweifeln – so können Sie sicher sein, dass auch Sie den Frauen nur durch ähnliche Vorzüge gefallen werden. Ihr Männer rühmt Euch Eurer Solidität, Eurer Kenntnisse usw. Aber sagen Sie, würde das Leben nicht grenzenlos langweilig und öde sein, wenn Sie dazu verdammt wären, nur mit Tugendhelden, Gelehrten und Philosophen umzugehen. Steifen Sie sich also nicht darauf, in dem Sinne, wie Sie es meinen, sich als bedeutenden Mann aufzuspielen. Als Verdienst werden nur die Eigenschaften betrachtet, die die Leute, denen Sie gefallen möchten, zu verstehen und zu schätzen wissen. In der Liebeskunst, mein Herr Marquis, gibt es eigene, ganz besondere Gesetze, und im Reiche der Liebe ist nur der Liebenswürdige ein weiser Mann.“ (Briefe der Ninon Lenclos, Insel Verlag 1989)

Boudoir Korsett by Beata Sievi Corset Artist, Photography: Ewald Vorberg, Model: Olga Kaminska
Boudoir-corset by Beata Sievi Corset Artist, Photography: Ewald Vorberg, Model: Olga Kaminska

Das Türkis-rote Boudoir-Korsett in der Gr. 38, mit einem Reissverschluss vorne und einer Schnürung hinten, angefertigt aus einem seltenen Baumwolle Pique-Stoff und aus einer kostbareren St.Galler Spitze, die von Hand angenäht wurde, ist ein Unikat. Das Korsett kann in meinem Atelier anprobiert und sofort gekauft werden. Preis: CHF 2190 ohne Strapsen, CHF 2490 mit Strapsen. Das Modell kann auch in anderen Grössen und in anderen aparten Farbkombinationen angefertigt werden. Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme unter: atelier@entrenous.ch

Massanfertigung bei Beata Sievi Corset Artist in Winterthur
Massanfertigung bei Beata Sievi Corset Artist in Winterthur

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Beata Sievi Korsett Winterthur Ewald Vorberg
Olga Kaminska wearing a corset made by Beata Sievi, Photography: Ewald Vorberg

 

 

Romantisches Unterbrustkorsett

 

Verführerisches Unterbrustkorsett angefertigt von Beata Sievi Corset Artist

Jedes meinen Korsetts erhält sein individueller Charakter durch die Dekorationen, die in mehrstündiger Handarbeit angebracht werden. St.Galler-Spitze von renommiertem Produzenten Forster Rohner bietet unzählige Möglichkeiten ein Korsett romantisch oder verspielt zu gestalten. Die neusten Bilder zeigen eine aparte Kombination von Netzt-Tüll und grossen Stickerei-Motiven.

Verführerisches Unterbrustkorsett angefertigt bei Beata Sievi Corset Artist
Verführerisches Unterbrustkorsett angefertigt von Beata Sievi Corset Artist
Verführerisches Unterbrustkorsett angefertigt bei Beata Sievi Corset Artist
Verführerisches Unterbrustkorsett angefertigt von Beata Sievi Corset Artist
Verführerisches Unterbrustkorsett angefertigt bei Beata Sievi Corset Artist
Verführerisches Unterbrustkorsett angefertigt von Beata Sievi Corset Artist
Verführerisches Unterbrustkorsett angefertigt bei Beata Sievi Corset Artist
Verführerisches Unterbrustkorsett angefertigt von Beata Sievi Corset Artist
Verführerisches Unterbrustkorsett angefertigt bei Beata Sievi Corset Artist
Verführerisches Unterbrustkorsett angefertigt von Beata Sievi Corset Artist

 

Ein Traum-Korsett für den Hochzeitstag

Hochzeits-Kreation von Beata Sievi, Spitzenbustier aus St.Galler-Spitze angefertigt im Atelier "entre nous"
Hochzeits-Kreation von Beata Sievi, Spitzenbustier aus St.Galler-Spitze angefertigt im Atelier „entre nous“

Mein Atelier ist bekannt für sinnliche Kreationen mit einem individuellen Charakter. Für viele Frauen stellt ihre Hochzeit ein Anlass dar, an dem sie nicht nur schön wirken wollen, sondern auch den Anspruch haben in der Kleidung ihre Persönlichkeit widerspiegelt zu sehen. Im vergangenen Sommer durfte ich wieder einmal eine besondere Hochzeitskreation realisieren und der Braut ihren Traum erfüllen.

Hochzeits-Kreation von Beata Sievi, Spitzenbustier aus St.Galler-Spitze angefertigt im Atelier "entre nous"
Hochzeits-Kreation von Beata Sievi, Spitzenbustier aus St.Galler-Spitze angefertigt im Atelier „entre nous“

Meine Auftraggeberin wusste von Anfang an, dass die Farben schwarz und gelb für sie von Bedeutung sind. Sie wünschte  zuerst ein traditionelles Korsett und beachtete weniger die Spitzenbustiers, die ich vor allem wegen des grossen Tragekomforts empfohlen habe. Erst bei der dritten Besprechung entdeckte sie den Reiz der edlen St. Galler Spitze und die attraktive Form eines Spitzenbustiers und wir konnten mit der Arbeit beginnen. Über den handwerklichen Prozess dürfen sie in meinem Artikel im Blog ecoleducorset-entrenous.com lesen.

Hochzeits-Kreation von Beata Sievi, Spitzenbustier aus St.Galler-Spitze angefertigt im Atelier "entre nous"
Hochzeits-Kreation von Beata Sievi, Spitzenbustier aus St.Galler-Spitze angefertigt im Atelier „entre nous“
Hochzeits-Kreation von Beata Sievi, Spitzenbustier aus St.Galler-Spitze angefertigt im Atelier "entre nous"
Hochzeits-Kreation von Beata Sievi, Spitzenbustier aus St.Galler-Spitze angefertigt im Atelier „entre nous“

Die schwere Guipure-Spitze, inklusive zarten Bordüren, aus denen das Hochzeits-Bustier angefertigt wurde, stammen von dem Berühmten Spitzen-Produzenten, Forster Rohner in St. Gallen. In die Bordüre, welche Saum und Träger ziert, wurden von Hand gefertigte gelbe Satinbänder eingeflochten. Die Gesamtarbeit am Bustier betrug 35 Stunden. Der lange, schwarze Jupe der die weiblichen Kurven zusätzlich betont, gehört zu den beliebtesten entre-nous-Modellen und verbindet sich mit dem schwarzen Bustier zu einer aparten Einheit.

Hochzeits-Kreation von Beata Sievi, Spitzenbustier aus St.Galler-Spitze angefertigt im Atelier "entre nous"
Hochzeits-Kreation und Make-up von Beata Sievi, Spitzenbustier aus St.Galler-Spitze

Die durch den gesamten Kreationsprozess entstandene Vertrautheit mit der Braut, fand einen schönen Abschluss am Hochzeitstag, als ich ihr als Visagistin zu Diensten stehen durfte. Zuvor haben wir selbstverständlich das Makeup, das dem Wunsch der Braut und meinen persönlichen Vorlieben entsprechend sehr natürlich wirken sollte, ausprobiert und gleich einige Bilder gemacht, wobei sich die Dame, welche beim ersten Besuch in meinem Atelier noch sehr zurückhaltend wirkte als ausgezeichnetes, und ihren Reizen bewusstes Model präsentierte.

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Hochzeits-Kreation von Beata Sievi, Spitzenbustier aus St.Galler-Spitze angefertigt im Atelier „entre nous“
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Hochzeits-Kreation und Braut-Make-upvon Beata Sievi, Spitzenbustier aus St.Galler-Spitze angefertigt im Atelier „entre nous“
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Hochzeits-Kreation von Beata Sievi, Spitzenbustier aus St.Galler-Spitze angefertigt im Atelier „entre nous“
Hochzeits-Kreation von Beata Sievi, Spitzenbustier aus St.Galler-Spitze angefertigt im Atelier "entre nous"
Hochzeits-Kreation von Beata Sievi, Spitzenbustier aus St.Galler-Spitze angefertigt im Atelier „entre nous“
Hochzeits-Kreation von Beata Sievi, Spitzenbustier aus St.Galler-Spitze angefertigt im Atelier "entre nous"
Hochzeits-Kreation von Beata Sievi, Spitzenbustier aus St.Galler-Spitze angefertigt im Atelier „entre nous“

Ich bedanke mich bei beiden Ehegatten für die freundliche Genehmigung die Bilder für meinen Blog verwenden zu dürfen.

Ball-Kreationen von Beata Sievi – sind Sie bereit für die erste Winterthurer Ballnacht ?

L^heure bleu Cocteilkleid made by beata Sievi
„L`heure bleu“ ein exklusives Cocktail-Kleid aus Seiden-Taft für die Winterthurer Ball-Nacht made by Beata Sievi, Atelier „entre nous“, Winterthur, Obergasse 15 Tel.052 213 90 89

Wie viele meinen Kunden wissen, bin ich eine passionierte Tänzerin. Meine grosse Leidenschaft ist der Tango Argentino, wo das Spiel des freien Führens und Folgens die Geschlechter-Rollen ins Bewusstsein bringt und Gefühlsnähe ermöglicht. Aber auch Paartanz – hier insbesondere die sinnliche Rumba oder der verspielte und dynamische Jive haben ihren Reiz und ich geniesse die grossen Bälle, wo man die Tanzkultur pflegt. Natürlich gehört eine entsprechende Garderobe dazu. Demnächst gibt es in Winterthur ein Anlass um beides – das schöne Tanzen und die schönen Kleider zu geniessen. Die erste Winterthurer Ball-Nacht findet am Samstag, 20.September 2014 statt. Für diesen Anlass wird eine „festliche Abendkleidung“ gefordert. Aber was bedeutet das? Nachfolgend erkläre ich einige Dresscode-Begriffe, damit Sie sich für Ihre nächsten gesellschaftlichen Anlässe optimal vorbereiten können.

Klei­dungs­vor­schrif­ten bei klas­si­schen Bällen

Wenn auf der Ein­la­dung eine “fest­li­che Klei­dung” oder eine “fest­li­che Abend­klei­dung” gefor­dert wird, bedeu­tet dies für den Mann, dass er einen dunk­len Anzug zu tra­gen hat. Die­ser sollte gut sit­zen und aus dün­nem, hoch­wer­ti­gem Mate­rial gefer­tigt sein. Dicke bezie­hungs­weise warme Stoffe sind weni­ger geeig­net, da man sonst beim tan­zen zu sehr schwitzt. Die Frau sollte hierzu pas­send ein Abend– oder Cock­tail­kleid tra­gen.

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Kreation für die Winterthurer Ballnacht 2014 made by Beata Sievi, Atelier „entre nous“
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Kreation für den Sommerball 2014 in Giessbach made by Beata Sievi, Atelier „entre nous“
Beata Sievi und Rolf Schneider, Sommernachsball 2011
Beata Sievi in  einer „entre nous“ Korsett-Kreation und Rolf Schneider, Giessbach Sommernachsball 2011

Sollte auf der Ein­la­dung zu einem Ball “Abend­klei­dung”, ein “Abend­an­zug”, “cra­vate noire” oder “black tie” gefor­dert wer­den, dann wird von den Her­ren erwar­tet einen Smo­king zu tra­gen. Bei abend­li­chen Ver­an­stal­tun­gen sollte ein Smo­king mit dunk­lem Jackett gewählt wer­den. Die Beglei­te­rin sollte auf ein Cock­tail– oder ein Ball­kleid zurück­grei­fen. Auch hier gilt, dass man sich zumin­dest farb­lich abstim­men sollte.

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Kundin von „entre nous“ in der Ball-Kreation von Beata Sievi, Atelier „entre nous“, Winterthur

Der “Große Gesell­schafts­an­zug” ist sicher­lich die vor­nehmste Vari­ante der Beklei­dungs­vor­schrif­ten. Auf der Ein­la­dung ist ent­we­der wört­lich vom “Großen Gesellschafts­an­zug die Rede, oder gleich “Frack”, “white tie” oder “cra­vate Blanche”. Die Aus­drü­cke deu­ten dar­auf hin, dass Frack-Pflicht herrscht. Ein Frack ist ein klas­si­scher Drei­tei­ler. Bei einem Ball trägt man am bes­ten einen schwar­zen ein­rei­hi­gen Frack. Dazu sind ein wei­ßes Frack­hemd und eine weiße Fliege Pflicht. Die zum Out­fit gehö­rende Weste muss immer ganz zuge­knöpft sein und sollte eben­falls weiß sein. Bei den Frack­ho­sen sind sei­dene Dop­pel­strei­fen üblich und als Schuh­werk sollte man auf schlichte schwarze Lack­schuhe zurück­grei­fen. Als Beglei­tung eines Her­ren im Gro­ßen Gesell­schafts­an­zug sollte man ein lan­ges Abend­kleid oder ein Ball­kleid tra­gen.

Rolf Schneider und Beata Sievi im Giessbach Hotel, Bild: Stanislav Kutac
Rolf Schneider und Beata Sievi im Grandhotel Giessbach, Bild: Stanislav Kutac
kreation für Herbstball - Bild: Stanislav Kutac
Kreation von Beata Sievi  für den  Herbstball 2010 – Bild: Stanislav Kutac

Do´s and Don´ts für die Damen:

  • Das Tra­gen von Mini­rö­cken ist auf Bäl­len nicht erwünscht, Röcke und Klei­der soll­ten min­des­tens bis über das Knie gehen.
  • Bei der Wahl ihrer Schuhe soll­ten die Damen auf ein Paar zurück­grei­fen, dass keine schmer­zen­den Füße ver­ur­sacht und deren Absatz­höhe ein ange­neh­mes Tan­zen ermöglicht. Strumpf­ho­sen sind bei Bäl­len üblich, nackte Beine sind nicht gerne gesehen. Unsere Empfehlung: Schuhe von Irma Munay
  • Acces­soires und Schmuck soll­ten auf die Klei­der abge­stimmt sein. Grund­sätz­lich soll­ten die Far­ben zusam­men­pas­sen und je auf­wen­di­ger die Gar­de­robe ist, desto schlich­ter sollte Schmuck und Accessoire sein.
  • Ihre Fri­sur sollte per­fekt sit­zen und sich deut­lich von ihrer All­tags­fri­sur unter­schei­den. Es wer­den echte Abend­fri­su­ren, wie zum Bei­spiel auf­wen­dige Hoch­steck­fri­su­ren, erwar­tet.
  • Ihr Makeup soll Ihre Schönheit unterstreichen und zu Ihrer Kleidung passen – Beata Sievi Make-up Artist bietet entsprechende Dienstleistung und gehört zu den Sponsoren der Winterthurer Ballnacht.
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Spitzenbustier aus St.Galler-Spitze von „entre nous“ eignet sich perfekt für grosse Tanzanlässe.

Viele interessante Vorschläge für die Damen-Ballgarderobe  finden Sie ausserdem auf meiner Homepage: www.entrenous.ch

Do´s and Don´ts für die Herren:

  • Ihr Ein­steck­tuch sollte in jedem Fall die selbe Farbe wie ihr Hemd haben. Wie sie das Ein­steck­tuch fal­ten und aus wel­chem Stoff es ist spielt keine Rolle.
  • Bei Bäl­len ist es nur dann erlaubt das Jackett abzu­le­gen, wenn das Rah­men­pro­gramm been­det ist oder der Gast­ge­ber dies selbst tut oder dazu auf­for­dert. Im Sit­zen wird das Jackett stets geöff­net, ansons­ten bleibt es geschlossen.
  • Es soll­ten schwarze Knie­strümpfe aus Seide oder Baum­wolle getra­gen wer­den. Mit kur­zen Strümp­fen oder Socken könn­ten sie beim Sit­zen unge­wollt Bein zeigen.
Rolf Schneider mit der entre nous Büste
Tanzlehrer und Organisator der Winterthurer Ball-Nacht 2014 Rolf Schneider

Aber das wichtigste ist – vergessen Sie das Tanzen nicht! Und falls sie sich nicht mehr an alle Figuren und Schritte erinnern – suchen Sie einen Lehrer, der Ihnen auf verständliche Art und mit grosser Leidenschaft die Prinzipien des Führens und des Folgens erklärt –  hier die beste Adresse: Rolf Schneider. Eine Privat-Stunde ist jederzeit in Zürich oder in Winterthur im Atelier „entre nous“ möglich. Anfragen richten Sie am besten an den Maestro selbst: rolfschneider@gmx.net.

Ticket-Bestellung für die Winterthurer Ball-Nacht 2014: http://www.ball-nacht.ch/.

Wir freuen uns bald mit Ihnen aus der Rheie tanzen zu dürfen!

«Trouver son Jules à Paris» – Korsett-Geschichte von Beata Sievi und Ewald Vorberg Teil 3

Um den vorherigen Teil der Geschichte zu sehen, klicken Sie hier.

Elérinna Nérélia im Ribbon-Korsett von Beata Sievi, Bild: Ewald Vorberg
Elérinna Nérélia im Ribbon-Korsett und einem couture-Jupe von Beata Sievi, Bild: Ewald Vorberg

Er wollte Sie unbedint heute noch sehen. Sie solle in den Park kommen und beim Brunnen auf ihn warten. Sie müssen die Reise nach Spanien verschieben – etwas unvorhergesehenes sei vorgekommen. Sie spürt, dass eine unerfreuliche Nachricht auf sie zukommt.

Elérinna Nérélia im Ribbon-Korsett von Beata Sievi
Elérinna im Ribbon-Korsett und einem Glockenrock aus Seidentaft vom Atelier „entre nous“
Elérinna Nérélia im Ribbon-Korsett von Beata Sievi
Elérinna Nérélia im Ribbon-Korsett von Beata Sievi und Jonathan , Paris 2013

Er hat ihr ein Buch von Fernando Pessoa mitgebracht, das ihm immer wichtig war. Es sind nur ein paar Monate, die er im Ausland verbringen wird. So ein Stipendium, wie ihm angeboten wurde, ist eine einmalige Gelegenheit. Sie schaut ihn an, wie er um ihr Verständnis wirbt. Ein halbes Jahr! Es gibt immer etwas, was die Männer von ihr wegzieht. Er fragt ob sie bereit sei auf ihn zu warten.

Elérinna Nérélia im Ribbon-Korsett von Beata Sievi
Elérinna Nérélia im Ribbon-Korsett von Beata Sievi und Jonathan , Paris 2013, Bild: Ewald Vorberg
Elérinna Nérélia im Ribbon-Korsett von Beata Sievi
Elérinna Nérélia im Ribbon-Korsett von Beata Sievi, Paris 2013, Bild: Ewald Vorberg
Elérinna Nérélia im Ribbon-Korsett von Beata Sievi
Elérinna Nérélia in couture-création von Beata Sievi, Paris 2013, Bild: Ewald Vorberg

Sie weiss nur, dass sie sich bei ihm immer wohl fühlt. Es wird allmählich dunkel im Park und er spricht auf einmal Spanisch. Sie versteht nicht alles, aber es berührt sie – und sie sagt ihm, dass sie auf ihn warten will. Leise fügt sie hinzu „Wenn ein Herz denken müsste, würde es still stehen“ – das ist auch vom Fernando Pessoa.

Sie wollen nur noch ein letztes gemeinsames Foto haben und lassen sich von einen Passanten fotografieren.

Elérinna Nérélia im Ribbon-Korsett von Beata Sievi
Jonathan et Elérinna  portent couture-création de Beata Sievi,  styliste de l’atelier „entre nous“ Suisse